Ankathie Koi bringt ihren bunten Eighties-Synthie-Pop in die Kantine am Berghain

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Eighties Dance Pop as its best! Ankathie Koi haben in der Kantine am Berghain performt! Für mich das dritte Mal innerhalb von 5 Monaten, dass ich sie live erlebt habe, zum zweiten Mal mit Band. Sie ist für mich die kleine Schwester von Cindy Lauper, Peaches und David Bowie, die sich von ihren größeren Geschwistern alles abgeguckt hat, es aber trotzdem geschafft hat, einen eigenen Stil zu entwickeln. Und dieser hat es in sich. Sie ist ein polarisierendes Gesamtkunstwerk, trägt liebend gern rote Latexanzüge und macht den Vokuhila wieder salonfähig.

In die Kantine kommt sie mit einem kurzen rot-schwarz gestreiften Zweiteiler und ihr Boys wie gewohnt in Oberkörperfrei. Das Publikum war am Anfang scheu, also das komplette Gegenteil von Ankathie Koi, die relativ schnell auf Kuschelkurs mit ihren Fans ging und ihnen so die Berührungsängste nahm. Sie setzte alle Facetten ihrer unglaublichen vielfältigen Stimme ein und sorgte für manch große Augen und offene Münder. Quietschbunt und gut drauf, die Songs mit Ohrwurmgarantie und trotz Trash auf verquere Weise elegant. Ich bin ein großer Fan und bist du es noch nicht, wird es höchste Zeit!