Concert

Concerts you have to see in November in Berlin 2019

Für alle Musik & Konzertbegeisterte: Ab sofort erscheint hier monatlich eine kleine feine Liste mit Konzerttipps für Berlin.

01/11 Elderbrook @ Säälchen

Eigentlich wollte Elderbrook nur einen kleinen, coolen Club Track namens “Cola” herauszubringen. Doch dann ging alles ganz schnell und auf auf einmal folgte eine Nominierung für den Grammy Award 2018 für den besten Dance-Track und eine Ivor Novello-Nominierung für den besten zeitgenössischen Song. Nun tourt er auf der ganzen Welt mit seinen innovativen Dance und Leftfield-Pop Songs und begeistert mit seiner mitreißende, energiegeladene One-Man-Liveshow.

02/11 Matthew and the Atlas @ Säälchen

Perfekt für die kalten Herbsttage ist dieses wunderbare Konzert von Matthew and the Atlas. Der britische Songwriter und Multiinstrument, der in Insiderkreisen auch als der "British Bon Iver" gilt, singt wunderschöne Folkballaden und erwärmt so jede Zelle deines Körpers.

03/11 Lera Lynn @ Silent Green

Ich bin mir sicher, dass vielen die Songs bekannt vorkommen, aber nicht wissen, dass Lera Lynn die Interpretin ist. So ist sie mit dem Soundtrack zu 'True Detective' heimlich zum Star geworden, ohne dass man bewusst ihren Namen kennt. Live wechselt sie zwischen intimer Akustikperformance bis zum Gitarrenbrett und lässt so jede Menge Spielraum für überraschende Konzertmomente.

05/11 The Libertines @ Columbiahalle

Die Band rund um den Frontman Pete Doherty is back. Anscheinend wird auch gerade an neuen Songs gebastelt, was aber selbst Spotify noch nicht weiß. Also kann man nur pokern und schauen ob die Band wirklich in der Columbiahalle erscheint und neue Tracks im Gepäck hat. Wäre nicht das erste Mal für mich, das ein Konzert mit Pete nicht stattfindet, weil der Herr gerne mal seine Flüge versäumt.

05/11 Blood Red Shoes @ Metropol Berlin

Anfang Februar hatten sie schon ihr Plattendebüt im Privatclub, nun kommen Blood Red Shoes zurück nach Berlin. 'Get Tragic' heißt das Meisterwerk welches gefüllt ist mit Drama, Wut & Frust. Trennungsschmerz und Selbstzweifel häufen sich in den Texten. Gekonnt untermalt mit rohen Gitarrenriffs und ungeschminkten Drumschlägen, hört sich das am Ende aber gar nicht mehr so dramatisch an wie anfangs vermutet.

05/11 Frank Carter & The Rattlesnakes @ SO36

Beim diesjährigen Primavera Sound in Barcelona hätte FRANK CARTER ohne Zweifel einen Preis für das verrückteste, wildeste, lauteste und unberechenbarste Konzert verdient. Und ich bin mir ziemlich sicher, das wiederholt er an diesem Abend im SO36. Punkrock der Extraklasse.

06/11 Fettes Brot @ Columbiahalle

Fettes Brot ist wieder da mit ihren perfekt ironisch und fluffig verpackten gesellschaftskritischen Songs. Denn eigentlich wollen sie nur eines: sich verlieben. In die Welt, das Leben, die Menschen. Doch es fällt ihnen gerade sehr schwer. "Mensch ärgert momentan hart. Einzelne und ganze Gesellschaften driften nach rechts, verlieren sich in der Dunkelheit."

06+07/11 Seeed @ Max-Schmeling-Halle

Seeed ist eine der besten Live Bands - das weiß jedes Kind! Und nun sind sie nach 3 Jahren endlich wieder mit ihrem Reggae Dancehall Sound auf den Bühnen dieser Welt zurück. Packt die Sportschuhe ein, es wird gehüpft, getanzt und getwerkt.

07/11 Shura @ Lido

"Auf dem Debütalbum "Nothing's Real" (2016) wurde Shura aka Aleksandra Denton zufällig zur Botschafterin für die Einsamen und Ausgeschlossenen. Die Themen Angst, unerwiderte Liebe und Außenseitertum, wurden in fantastischem Schlafzimmer-Pop zum Ausdruck gebracht, der von 80er-Madonna, Janet Jackson über Fleetwood Mac beeinflusst wurde."

08/11 MIA. @ Astra Kulturhaus

Letztes Jahr hat Mia. ihr zwanzig jähriges Bandbestehen gebührend gefeiert, nun kommt sie mit komplett neuen Songs zurück ins Astra. "MIA.Musik gehört unter Menschen, um zu teilen, was es da zu teilen gibt: Leidenschaft, Vielfalt, Lebensfreude".

08+09/11 Von Wegen Lisbeth @ Columbiahalle

Gefühlt kommen Von Wegen Lisbeth auf jeder zweiten Konzertliste bei mir vor. Ist aber auch kein Wunder, denn die 5 Pflichtberliner sind gar nicht so oft in Berlin sondern ständig auf Tour - Festivals im Sommer und eigene Shows im restlichen Jahr. Und neben all diesen Jetsetlife schaffen sie es trotzdem immer wieder was Neues rauszubringen, auch wenn das Album einen komischen Namen trägt. Dafür könnte der Namen dieser Tour "Britz-California-Tour" nicht passender sein für die kaltes Jahreszeit!

10/11 Movits! @ Bi Nuu

"Movits! waren schon immer bekannt für ungewöhnliche Wege. Seit gut zehn Jahren machen Sänger Johan Jivin' Rensfeld, sein Bruder, DJ und Multiinstrumentalist Anders Rensfeld und Saxofonist Joakim Nilsson ihren groovigen Hybrid aus HipHop und Jazz in der Variante Swing. Auf der Bühne lädt sich das Trio gerne noch weitere Musiker dazu, um den Sound so richtig anzufetten. Wenn die Jungs im November auf Tour kommen, wird jeder Auftritt zu einem rauschhaften Fest. Das Versprechen halten Movits! seit über einer Dekade."

12/11 Thrice & Refused @ Huxleys Neue Welt

Thrice & Refused, zwei Hardcore Legenden gemeinsam auf Tour. Hätte man das der 15 Jahre jüngeren Emo Kerstin gesagt, sie hätte es nicht glauben können. Bei Thrice ist jedes Album eine kleine Wundertüte, bei welchen konsequent Grenzen verschoben und der eigene musikalische Horizont stetig mit immer neuen Soundexperimenten erweitert wird. Klassischer Punk triftt auf rifforientierten Hardrock und wandert weiter in melodische Ausflüge mit leiseren Tönen. Während Thrice immer wieder Konzerte spielte und Alben herausbrachte, verschwand Refused in den 00er einfach über Nacht von der Bildfläche, da der kommerzielle Erfolg ausblieb und sie keine Lust mehr hatten. Doch das machte die Band nur noch mystischer und ihre Mischung aus Punk, Hardcore und Metal sowie überraschende Elementen aus Jazz, Elektro und Ambient sind einfach legendär und von der Hardcore Szene nicht wegzudenken.

12/11 Sam Fender @ AstraKulturhaus

"Viele halten Sam Fender für einen ungeschliffenen Diamanten des Rock. Diamant stimmt, ungeschliffen nicht. Dafür ist er schon viel zu lange dabei, obwohl er erst vor rund zwei Jahren auf dem Radar erschienen ist und nun endlich das lang erwartete Debütalbum „Hypersonic Missiles“erschienen ist."

13/11 Of Monsters And Men & Vök @ Huxleys Neue Welt

Island ist berühmt für ihre eigenwillige, spannende und sehr ausgefallene bezaubernde Musik. Und so wundert es niemanden, dass dieses fabelhafte Sextett auch von diesem wunderschönen Inselstaat stammt. Ihr Musikstil ist dem Indie-Rock zuzuordnen und wird oft mit dem von Arcade Fire verglichen. Als Vorband begleiten darf Of Monsters And Men niemand geringerer als Inselkumpanen Vök. Sie werden die Herzen des Publikums mit ihrem isländische Dream Pop erfolgreich aufwärmen und vorbereiten.

13/11 Girl in Red @ Musik & Frieden

Seit sie 15 ist, schreibt die 19-jährige Norwegerin bezaubernde und vor allem sehr intime Texte über das Erwachsenwerden, das herausfinden der eigenen Identität und in vielen Fällen mit dem Thema Homosexualität, welcher sie sich auf äußerst berührende, natürliche Weise annimmt..

14/11 The Lumineers & Mighty Oaks @ Verti Music Hall

The Lumineers kommen nach 3 jährigen Europa Pause wieder zurück und nehmen niemand geringeren als die Mighty Oaks mit als Vorband für ihre Deutschland und Österreich Shows. Eine bessere Dream Folk Pop Kombi könnte es nicht geben.
Mighty Oaks_Tempodrom_Kerstin Musl

14+15/11 Banks @ Heimathafen Neukölln

"Manche Künstler brauchen Jahre, um sich Gehör zu verschaffen. Endlose Studiosessions, Promoreisen und allgemeines Klinkenputzen bilden den Alltag vieler Newcomer. Bei Jillian Banks war das anders. Sie veröffentlichte im Februar 2013 den Song „Before I Ever Met You“ auf SoundCloud und erregte damit die Aufmerksamkeit des Radiomoderators Zane Lowe, der den Song prompt in die Heavy Rotation bei BBC Radio 1 nahm. Dieser Raketenstart brachte der jungen Künstlerin auf einen Schlag ein riesiges Publikum und große Aufmerksamkeit."

15/11 Whitney @ Lido

"Gitarrist Max Kakacek, der vormalige Gitarrist der Garage-Pop-Band Smith Westerns, und Schlagzeuger und Sänger Julien Ehrlich des Unknown Mortal Orchestra haben in Chicago während eines sehr strengen Winters zusammengefunden. Frierend saßen sie in ihrer WG und haben sich schon frühmorgens für Sessions am Küchentisch getroffen, und wenn man sich das Ergebnis anhört, kann man sich vorstellen: Die beiden haben sich wirklich die Sonne und die Wärme eines südlichen Sommers in die Herzen und Finger gespielt."

16/11 Ólafur Arnalds @ Konzerthaus Berlin

Elegische Streicher, lange Melodiebögen, ein paar Beats zwischendurch – der isländische Musiker Ólafur Arnalds weiß einfach, welche Klaviertasten er drücken muss, um ziemlich viele Emotionen zu erzeugen. Und das macht er mittlerweile mit 3 Klavieren gleichzeitig! Die Stratus-Pianos, wie die selbstspielende Klaviere heißen, werden durch ein drittes, von ihm gespieltes Klavier angesteuert. Die passende Software dazu, hat Arnalds selbst entwickeln lassen. Das macht seine Klaviermusik zu einem ganz besonderen Spektakel.

18/11 Dekker @ Auster Club

Brookln Dekker hab ich genau vor einem Jahr das erste Mal live in Kollaboration mit dem Pianisten Lambert gesehen. Da wusste ich noch gar nicht, dass er die amerikanische Hälfte des bekannten Folk-Duos Rue Royale ist. Und nun probiert er sich unter dem Namen Dekker auch noch solo aus. Man darf also gespannt sein, ihn zum ersten Mal alleine und mit seinen eigenen Songs auf einer Bühne zu sehen.

20/11 Aldous Harding @ Astra Kulturhaus

"Und tatsächlich „konzipiert“ die Singer/Songwriterin ihre Kunst für das Feinste. Es beginnt bei den Grundlagen auf Basis akustischer Gitarre und Klavier, geht über das sanfte und doch für jeden Song besondere Arrangement und endet noch lange nicht bei den Videos und der emotionalen Live-Performance. Ihre Auftritte sind theatralische Inszenierungen der Körperlichkeit. Sie tanzt mit stählerner Inbrunst durch ihre Show und durch die Komplexität der Gefühle. Wie eine Figur des japanischen Bunraku-Theaters, die ihren Ausdruck in Sekundenschnelle vom unschuldigen Mädchen in den eines finsteren Monsters verwandeln kann, verändern sich auch ihre Songs."

21+22/11 Hot Water Music @ Lido + Columbiahalle

Hot Water Music gehören zum Urgestein der Punk und Hardcore Szene und feiern nun ausgiebig ihr 25 jähriges Bandbestehen an gleich zwei Abenden in zwei verschiedenen Venues in Berlin. Die erste Show wird als Warm-Up Show stattfinden, auf welcher das Album “No Division“ aus dem Jahr 1999 in voller Länge gespielt werden wird.

23/11 Cigarettes After Sex @ Tempodrom

"Nostalgie und Romantik mit Androgynie unter einen Hut zu bringen, haben schon viele versucht. Damit es aber wirklich glaubhaft klingt, muss erst Greg Gonzalez kommen und mit seinem Chillwave die Massen aus der Bewegung bringen. Den Satz, dass es für ihn ein Kompliment sei, wenn Menschen zu seiner Musik einschlafen, mag er inzwischen so manches Mal bereut haben. Denn tatsächlich sind die Songs seiner Band Cigarettes After Sex zwar hinreichend langsam und gehaucht dahingetupft, aber keineswegs so spannungslos-entspannend wie die Aussage andeutet, sondern im Gegenteil in ihrer ruhigen Art enorm aufregend."

24/11 Voodoo Jürgens @ Lido

Voodoo Jürgens Sound: österreichisch, raunzend, fordernd, kurz gesagt einfach leiwand. Nach drei Jahren Funkstille kommt er endlich mit neuer Platte ums Eck, der Wunsch nach neuem Voodoo-Material stieg schon ins unermessliche. Doch Voodoo brauchte die Zeit, denn „auf muaß geht gar nix – es muaß sich ergeben“ und es hat sich echt ausgezahlt, denn das neue Voodoo Selbstbewusstsein und die gewonnene Klarheit erkennt man den neuen Texten an.

26+27/11 The National @ Columbiahalle

Seit dem Primavera Sound 2018 verfolgt mich diese amerikanische Indie Rock Band ein wenig. In dieser spanischen Nacht hat Matt Berninger eindeutig mein Herz gewonnen. Die Songs sorgen einfach für gute Laune und ich bin nach wie vor gefesselt von seinem Charisma. Jeder sollte deshalb mindestens einmal im seinem Leben ein The National Konzert live erlebt haben.

27/11 Electric Guest @ Musik & Frieden

"Als Co-Schreiber und -Producer an einem Grammy-ausgezeichneten Hit beteiligt zu sein, reicht normalerweise aus, um das Ego eines Künstlers bis ins Weltall erstrahlen zu lassen. Asa Taccone von Electric Guest lehrte die Arbeit an Portugal. The Mans unentrinnbarem 2017er- Track „Feel It Still“ sowie das Beisteuern eines Tracks zu Carly Rae Jepsens hochgelobtem Album „Dedicated“ jedoch eher Demut, als dass es sein Ego befeuert hätte."

29/11 Impala Ray @ Musik & Frieden

"„Irgendwo im Folk verwurzelt, unbeschwert und sympathisch“ (Nicorola) – so klingt IMPALA RAY. Inspiriert von den Vibes der California Bay Area genauso wie von der Zeit, als er in Afrika gelebt hat, vertont Rainer „Ray“ Gärtner das Gefühl von Freiheit, Fernweh und tiefen Sehnsüchten in uns wie kein anderer."

NEUES FEATURE: DIE MONATLICHE KONZERTLISTE FINDET IHR NUN AUCH AUF SPOTIFY!

All rights reserved © 2019 Kerstin Musl